Thomas Förster

Die Lage entspannt sich

Kalterherberg. Feuer ist weiterhin nahe an Ruitzhof, aber wird kontrolliert. Schaden im Wassernetz kann zu Eintrübungen führen, Trinkwasser aber nicht gefährdet.
Lagebesprechung mit Einsatzleiter Philipp Krüger am Kalterherberger Feuerwehrhaus.

Lagebesprechung mit Einsatzleiter Philipp Krüger am Kalterherberger Feuerwehrhaus.

Bild: Thomas Förster

Das Feuer ist bis zum Wegesrand nahe dem Ruitzhof vorgedrungen - doch die Feuerwehr sieht die Bebauung aktuell nicht in Gefahr. "Wir haben 300 Kubikmeter Wasser stationiert, die Wiesen zwischen Wald und Häusern wurden bewässert und wir können den Weg zwischen Wald und Wiesen sichern", erklärt Einsatzleiter Philipp Krüger von der Kalterherberger Feuerwehr. Zahlreiche Einsatzkräfte aus der ganzen Region haben eine Schutzflanke zum Ruitzhof gebildet und die sogenannten Einsatzabschnitte eins (auf belgischem Gebiet) und zwei (auf deutscher Seite) unter Kontrolle.

Vorsorglich hat man weitere Schutzmaßnahmen getroffen, die aber nicht aufgrund akuter Gefahren im Einsatz sind.

Die gemeinsame Lagebeurteilung hat sich bislang nicht durchgreifend geändert, heißt es seitens der Stadt Monschau. Die aktuelle Wetterlage kommt den Einsatzkräften allerdings zugute. Stadt und StädteRegion befinden sich weiterhin im engen Austausch.

Die vermehrte Rauchentwicklung entsteht durch verdampfendes Wasser.

Nach wie vor wird bei veränderter Lage über die NINA-Warnapp informiert.

"Wir danken allen, die sich aktiv einbringen möchten", so Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer. Dies muss allerdings koordiniert geschehen, damit vor Ort die Arbeiten nicht behindert werden. Aktuell werden keine weiteren Tanklaster benötigt. Wer sich einbringen möchte, kann sich an die E-Mail-Adresse Stadtverwaltung@Monschau.de wenden.

Der Wasserversorgungszweckverband Perlenbach teilte mit, dass es durch die erhöhte Wasserentnahme aufgrund des Waldbrandes und eines zusätzlichen Netzschadens, der zwischenzeitlich behoben wurde, im Bereich der Stadt Monschau zu Eintrübungen des Trinkwassers komme, welche jedoch nicht gesundheitsgefährdend seien. "Wir gehen davon aus, dass die Trübungen bis heute Nachmittag aus dem Netz ausgespült werden und bitten um Verständnis."