Thomas Förster

Einsatz für Monschauer Feuerwehr beendet

Kalterherberg/Hürtgenwald. Belgische Einsatzkräfte übernehmen Gebiete im Venn - Hürtgenwald verkündet Feuer als gelöscht
Die Monschauer Wehr kann ihren Einsatz beenden, gelöscht wird im Hohen Venn aber weiterhin.

Die Monschauer Wehr kann ihren Einsatz beenden, gelöscht wird im Hohen Venn aber weiterhin.

Bild: Stefan Künster

Kalterherberg. Auf deutscher Seite ist aktuell kein Brand vorhanden. Insgesamt ist das Feuer aber noch nicht gelöscht. Weiterhin sind Hubschrauber im Einsatz. Die belgische Feuerwehr übernimmt den Einsatzbereich auf belgischem Gebiet, in dem die Feuerwehr aus Deutschland bis zuletzt eingesetzt war. Damit gilt der Einsatz auf deutscher Seite ab 18 Uhr als beendet und die Maßnahmen werden zurückgebaut. Vorerst bleibt ein erhöhter Streifendienst in der Ortschaft Kalterherberg vorhanden. Die Luftwerte werden weiterhin überprüft und belgische und deutsche Wehrleitung bleiben im engen Austausch über die weiteren Entwicklungen. Mit der Beendigung der Maßnahme werden die letzten 95 Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr auf deutscher Seite abgezogen.

Hürtgenwald. "Heute können wir mit großer Erleichterung sagen: Das Feuer ist gelöscht. Die letzten Einheiten ziehen sich aktuell aus dem Brandgebiet zurück. Nach Tagen des unermüdlichen Einsatzes ist das eine Nachricht, auf die viele Menschen lange hingearbeitet und gehofft haben", so Bürgermeister Stephan Cranen. "Dass wir an diesem Punkt angekommen sind, ist vor allem dem großartigen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu verdanken – aus unserer Gemeinde ebenso wie den zahlreichen überörtlichen Kräften, die uns in diesen Tagen mit großer Einsatzbereitschaft unterstützt haben. Was mich in den vergangenen Tagen aber ganz besonders beeindruckt hat, war der Zusammenhalt hier bei uns in Hürtgenwald." Sein Dank gilt deshalb allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, diese schwierige Situation gemeinsam zu bewältigen – den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Feuerwehren und allen weiteren Helferinnen und Helfern, den zahlreichen überörtlichen Einsatzkräften und nicht zuletzt den vielen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise ihre Unterstützung gezeigt haben.