

Im Hohen Venn konnte die Feuerwehr leichte Erfolge erzielen. Der Regen des gestrigen Tages hat der Feuerwehr in die Karten gespielt und die Löschmaßnahmen begünstigt. Auch die Rauchintensität hat etwas abgenommen. Schlechte Sicht und aufgeweichte Böden erschweren den aktuell noch 170 Einsatzkräften jedoch auch die Arbeit. So fielen in Mont Rigi knapp 22 Liter Regen binnen zwei Stunden, Wehrkräfte waren auf belgischer Seite zusätzlich gefordert.
Heute sollen von belgischer Seite Aufklärungsdrohnen eingesetzt werden, um einen gezielten Lufteinsatz planen zu können. Auch dafür braucht es eine ruige Wetterlage und gute Sichtverhältnisse.
Die Löschmaßnahmen im Waldbrandgebiet im Hürtgenwald wurden ebenfalls erfolgreich fortgesetzt. Auch in der Nacht haben zwei Löschzüge im Wald Glutnester bekämpfen.
Landwirte oder Lohnunternehmer, welche beim Waldbrand geholfen haben und bspw. eine Schadensmeldung oder eine Bescheinigung für ihren Arbeitgeber benötigen, können sich beim Kreis Düren melden und ihren Einsatz registrieren lassen.
Wichtig ist hierbei die Vollständigkeit der Angaben.
Benötigt werden: Name, Adresse, Einsatzart, Einsatzzeiten sowie sofern vorhanden die beauftragende Stelle.
Bitte schicken Sie die Angaben an die Mailadresse: amt38kreis-duerende
"Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten der Waldbrandfläche u.a. wegen der Gefahr umstürzender Bäume sowie aus Sicherheitsgründen strengstens untersagt ist", so die Gemeinde Hürtgenwald. Zudem gilt über dem gesamten Gebiet nach wie vor eine Flugverbotszone. Das Befliegen des Luftraums über dem Waldbrandgebiet mit jeglichem Fluggerät ist strengstens verboten.

