

Nico Steinbach hat seine Kandidatur um das Amt des Landrats angekündigt. Der Landtagsabgeordnete, Ortsbürgermeister von Oberweiler und Vorsitzende der SPD im Eifelkreis tritt als Einzelbewerber mit Unterstützung der SPD an.
"Gerade jetzt braucht unser Eifelkreis Tatendrang, Kompetenz zusammen mit Erfahrung und den Mut, Verantwortung zu übernehmen", erklärt Steinbach. Er verweist auf seine langjährige Tätigkeit in der Kommunal- und Landespolitik. Nach eigenen Angaben bringt er fast zwölf Jahre Erfahrung im Landtag, seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie nahezu 18 Jahre als Ortsbürgermeister mit.
Zu seinen ersten politischen Schwerpunkten zählt Steinbach die Sicherung der Trägerschaft des Krankenhauses Prüm, den Abschluss wichtiger Schulbauprojekte sowie die Weiterentwicklung der Housing-Konversion in Bitburg. Zudem möchte er den Wirtschaftsstandort im Herzen Europas stärken und neue Perspektiven für Arbeitsplätze schaffen.
Der WochenSpiegel hat die drei Kandidaten im Vorfeld der Wahl um eine persönliche Vorstellung gebeten. Nachfolgend die Vorstellung im Wortlaut:
"Ich bin 42 Jahre alt, Familienvater und Bankfachwirt. Seit 2008 bin ich Ortsbürgermeister, seit 2009 Mitglied des Kreistages und seit 12 Jahren Landtagsabgeordneter. Ich kenne unseren Eifelkreis und die Menschen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wo der Schuh drückt und wie gute Ideen umgesetzt werden.
Die Neuwahl des Landrats stellte mich vor eine große Entscheidung. Nach gründlicher Abwägung kam ich zu dem festen Entschluss: Gerade jetzt braucht es Erfahrung, ein Netzwerk über alle Verwaltungsebenen und den Willen, vom ersten Tag an anzupacken.
Statt Versprechungen geht es mir um verlässliche Leistungen, die die Menschen von einer bürgernahen Kreisverwaltung erwarten: unsere Krankenhäuser in Bitburg und Prüm sichern, Schulbauprojekte planmäßig abschließen, die Housing in Bitburg entwickeln und den Katastrophenschutz organisieren.
Mein Ziel ist ein wirtschaftlich starker Eifelkreis. Dazu gehören attraktive Dörfer und Städte, moderne Mobilität sowie eine digitale und effiziente Verwaltung. Besonders wichtig ist mir die Unterstützung unserer Vereine u. Ehrenamtlichen. Sie halten unsere Gemeinden zusammen und verdienen Wertschätzung, bspw. möglichst wenig Bürokratie. Dies beweist das von mir ins Leben gerufene jährl. Dorfbudget für unsere Gemeinden.
Ich kandidiere bewusst als Einzelbewerber, SPD und Grüne haben eine Empfehlung ausgesprochen. Für mich ist der Maßstab: Ein Landrat ist für alle da. Ich möchte unseren Eifelkreis mit Erfahrung, Herz und Verstand führen – und gemeinsam mit den Menschen gestalten, statt nur zu verwalten."




