Julia Borsch

"Ja, wir müssen investieren" - Peter Einert zur Landratswahl

Eifelkreis. AfD-Kreistagsfraktionschef Peter Einert kandidiert für das Amt des Landrats des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Peter Einert (46), Busfahrer. Er kandidiert am Sonntag, 30. August, für das Amt des Landrats.

Peter Einert (46), Busfahrer. Er kandidiert am Sonntag, 30. August, für das Amt des Landrats.

Bild: Privat

Im Rennen um die Nachfolge von Andreas Kruppert schickt auch die AfD einen Bewerber ins Rennen: Peter Einert aus Kesfeld ist Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag und stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Nach eigenen Angaben wurde Einert nach der Landtagswahl von Parteivertretern auf eine Kandidatur angesprochen. Die Mitglieder der AfD nominierten ihn am 13. Juni bei einer Aufstellungsversammlung in Wißmannsdorf einstimmig.

Der WochenSpiegel hat die drei Kandidaten im Vorfeld der Wahl um eine persönliche Vorstellung gebeten. Nachfolgend die Vorstellung im Wortlaut:

 

"Peter Einert, 46 Jahre alt, geboren in Leverkusen und 2021 nach Kesfeld in den Eifelkreis gezogen. Derzeit arbeite ich als Busfahrer, habe jedoch zuvor jahrelang als Führungskraft im Bereich der Sicherheit und im Hotelmanagement gearbeitet.

Warum ich als Landrat kandidiere? Weil ich der Meinung bin, dass ich als jahrelange Führungskraft die Stärke besitze, Veränderungen zu erzielen, Abläufe zu vereinfachen und somit bürgerfreundlicher zu agieren.

Mein Programm: Ich möchte nicht das Rad neu erfinden und keine Prestigeprojekte auf die Beine stellen. Ich möchte die Kreisverwaltung umbauen, die den Bürgern dient – also Abläufe vereinfachen, Bürokratie abbauen und gemeinsam mit den Verwaltungsfachkräften ein Konzept entwickeln.

Außerdem möchte ich, dass wir von unseren enormen Kreisschulden herunterkommen. Ja, wir müssen investieren, gerade in Schulen, Kitas und Straßen, aber ohne uns komplett zu überschulden.

Wir müssen viel transparenter mit den Bürgern kommunizieren, auch wenn mal etwas nicht richtig läuft. Gerade bei der hausärztlichen Versorgung müssen wir Lösungen finden, die jetzt wirken und nicht erst in ein paar Jahren.

Der Kreis und die Kommunen müssen gemeinsam den Eifelkreis zukunftssicher gestalten – mit klarer Planung, damit Gewerbetreibende wissen, ob es sich lohnt, hier zu investieren."