Andreas Bender

Gemeindeschwestern verteilen kostenlose Notfalldosen

Hunsrück. In den Gemeinden Beltheim, Dommershausen und Mörsdorf  erhlaten Bürger*innen  ab 70 Jahren sogenannte Notfalldosen von den Gemeindeschwestern.

Bilder
Die Gemeindeschwestern Hildegard Vogt (v.l.), Elke Ternes und  Anke Formann.

Die Gemeindeschwestern Hildegard Vogt (v.l.), Elke Ternes und Anke Formann.

Foto: Privat

Die Gemeinden Beltheim, Dommershausen und Mörsdorf haben mit den Gemeindeschwester ein kostenloses Angebot an alle Bürger*innen in der jeweiligen Gemeinden geschaffen, die Unterstützung und Beratung benötigen. Ebenso werden soziale Kontakt mithilfe der Gemeindeschwester ermöglicht und gepflegt (wie Spielenachmittag, Spaziergänge, Seniorenkaffee). Regelmäßige Kontakte in Form von Besuchen und Telefonaten wirken der Vereinsamung und psychischen Beeinträchtigungen entgegen. Da die Gemeindeschwester der Schweigepflicht unterliegt, sind alle Gespräche rein vertraulich.

 

Die »Notfalldose« ist nun ein zusätzliches Projekt, welches die Gemeindeschwestern Anke Formann, Elke Ternes und Hildegard Vogt gestartet haben. Die drei Gemeinden stellen für Senioren*innen ab 70 Jahren eine Notfalldose kostenlos zur Verfügung. Die Idee: Eine kleine, weiß-grüne Plastikdose enthält für den Rettungsdienst wichtige Informationen über die im Haushalt lebenden Menschen. Anhand dieser Informationen haben die Retter umgehend Zugriff auf Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, Patientenverfügung und weitere individuell angelegte, wichtige Daten.

 

Die Notfalldose wird immer in der Kühlschranktür deponiert. Hinweisaufkleber helfen den Rettern den entsprechenden Raum (Türaufkleber) schnell zu erkennen. Ohne wertvolle Zeit zu verlieren, stehen aktuelle und notfallrelevante Informationen zur Verfügung.