Nico Lautwein

Spatenstich in Pluwig: Neues Feuerwehrhaus entsteht nach jahrelanger Planung

Pluwig. Nach über 15 Jahren Planung ist der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses gestartet. Der Spatenstich markiert den Beginn eines wichtigen Projekts für die Region.

 

Nach 15 Jahren Planung: Bau des Feuerwehrhauses in Pluwig beginnt

Nach 15 Jahren Planung: Bau des Feuerwehrhauses in Pluwig beginnt

Bild: VG Ruwer / Konstantin Erchens

Nach mehr als 15 Jahren Diskussionen, Debatten und Planung ist am Freitag, 17. April, endlich der Startschuss gefallen: Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses für die gemeinsame Feuerwehr Pluwig-Gusterath.

Breite Beteiligung beim Spatenstich

Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehrwesen begleiteten den symbolischen Auftakt. Unter ihnen waren unter anderem Landrat Stefan Metzdorf sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Thomas Hoffmann, Pluwigs Ortsbürgermeisterin Annelie Scherf und Gusteraths Beigeordneter Dr. Klaus Hembach.

Auch Vertreter der Kreisverwaltung, kommunaler Gremien, der Stadtwerke Trier, der beteiligten Projektentwicklungsgesellschaft sowie Planer, Techniker und ausführende Baufirmen nahmen an der Veranstaltung teil.

Zentrale Rolle für den Bevölkerungsschutz

Die Bedeutung des Projekts ist groß: Bereits 2017 fusionierten die Feuerwehren der Gemeinden Pluwig und Gusterath. Seither fehlte ein modernes, den Anforderungen entsprechendes Gerätehaus.

Als sogenannte Stützpunktfeuerwehr erfüllt die Einheit eine zentrale Rolle im Brand- und Katastrophenschutz – entsprechend hoch sind die baulichen und technischen Anforderungen.

Kosten und Projektvorstellung

In ihren Ansprachen blickten Metzdorf und Hoffmann auf die lange Entwicklungsgeschichte des Projekts zurück. Die Kosten für den Neubau belaufen sich nach aktuellen Planungen auf rund 5,895 Millionen Euro – eine Summe, die angesichts gestiegener Baupreise bewusst als Gesamtbudget eingeplant wurde.

Für die Projektentwicklungsgesellschaft stellte Andreas Kardelky die Details des Bauvorhabens vor. Neben der Verbesserung der Einsatzbedingungen für die Feuerwehr betonte er auch die wirtschaftliche Dimension: Die Investition stärke gezielt die regionale Bauwirtschaft und würdige zugleich das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkräfte.

Baubeginn unmittelbar nach Spatenstich

Dass es sich nicht nur um einen symbolischen Akt handelt, zeigte sich unmittelbar nach dem Spatenstich: Die Bagger der beauftragten Firma standen bereits bereit und nahmen noch am selben Tag ihre Arbeit auf. Damit beginnt die Bauphase – ein deutliches Zeichen für die Entschlossenheit aller Beteiligten.

Mehr Sicherheit für die Region

Mit dem Neubau erhält die Feuerwehr Pluwig-Gusterath künftig eine zeitgemäße Infrastruktur – und die Region ein weiteres Stück Sicherheit.