

Über den Notruf war ein vermeintlicher Flugzeugabsturz gemeldet worden. Zudem soll aufsteigender Rauch beobachtet worden sein. Daraufhin wurde umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert.
Auch zwei Hubschrauber der Air Rescue Nürburgring sowie der Rettungshubschrauber SAR 41 aus Nordrhein-Westfalen machten sich auf den Weg in Richtung Waldkönigen. Aus der Luft suchten die Besatzungen großflächig nach einem möglicherweise abgestürzten Flugzeug und hielten Ausschau nach einer Rauchentwicklung.
Zeitgleich rückten zahlreiche Feuerwehrkräfte aus vielen umliegenden Ortschaften an. Die Einsatzkräfte sammelten sich zunächst an der Bundesstraße 421, um von dort aus die weiteren Suchmaßnahmen zu koordinieren. Zusätzlich kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz, mit der das nähere Gebiet nochmals aus der Luft abgesucht wurde.
Nach rund einer Stunde wurde die groß angelegte Suche schließlich ergebnislos beendet. Weder ein abgestürztes Flugzeug noch eine entsprechende Rauchentwicklung konnten festgestellt werden.
Feuerwehr und Polizei gehen nun davon aus, dass es sich bei dem gemeldeten Rauch möglicherweise um Rauchentwicklung durch Leuchtmittel im Rahmen einer Übung der Bundeswehr gehandelt haben könnte. Eine endgültige Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor.
Damit endete der Großeinsatz, der am Donnerstagmorgen für erhebliche Aufregung in der Region gesorgt hatte, glücklicherweise ohne den zunächst befürchteten Flugzeugabsturz.



