Klaus Desinger

Hohe Auszeichnung in Berlin: Kirner Tobias Helfenstein ist Förster des Jahres

Kirn. Vom Forstrevier Kirn führte der Weg für Tobias Helfenstein auf die große Bühne nach Berlin.
Große Auszeichnung für das Kirner Land: Tobias Helfenstein (Mitte) nahm in Berlin die Trophäe und Urkunde als „Förster des Jahres 2026“ entgegen.

Große Auszeichnung für das Kirner Land: Tobias Helfenstein (Mitte) nahm in Berlin die Trophäe und Urkunde als „Förster des Jahres 2026“ entgegen.

Bild: Sebastian Schmitt

Der Revierleiter ist beim Deutschen Waldpreis 2026 als „Förster des Jahres“ ausgezeichnet worden. Im Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft nahm er dort die Ehrung entgegen. Begleitet wurde er von Marco Klemm. Als persönlichen Alleinerfolg will Helfenstein die Auszeichnung nicht verstanden wissen. Er dankte den Menschen, die ihn bei der Abstimmung unterstützt und für ihn votiert hatten. Diese Rückendeckung sei keineswegs selbstverständlich. Zugleich machte er deutlich, dass erfolgreiche Revierarbeit nur gemeinsam gelingen könne. Sein besonderer Dank galt Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie den Kolleginnen und Kollegen des Forstamtes Bad Sobernheim. Ob Holzverkauf, Förderfragen, Veranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit: Hinter vielen Aufgaben stehe ein eingespieltes Netzwerk. Namentlich hob Helfenstein Forstwirtschaftsmeister und Betriebsdisponent Manuel Schneider hervor.

"Gute Lösungen entwickeln sich im Team"

Im Austausch seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Ideen entstanden und umgesetzt worden. Gute Lösungen, so seine Überzeugung, entwickelten sich am besten im Team.
Auch seine Ausbildung bei Landesforsten bezeichnete der Kirner als Grundlage für die heutige Arbeit. Stationen bei den Forstämtern Soonwald und Koblenz hätten ihm das nötige Rüstzeug vermittelt, um den Wald verantwortungsvoll zu betreuen. Angesichts von Klimawandel, Trockenheit und steigenden Ansprüchen brauche es Fachleute und verlässliche Zusammenarbeit.
Unter den Gästen waren Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges. Helfenstein zeigte sich tief beeindruckt. Er hofft, dass der Waldpreis nicht nur einzelne Leistungen würdigt, sondern zugleich den Blick auf den Wald als Lebensgrundlage und auf die Menschen richtet, die sich täglich für dessen Zukunft einsetzen.