

Eröffnet wurde das Symposium von Kongresspräsident Privatdozent Dr. med. Gunnar Riepe, Chefarzt der Klinik für Wundmedizin im Heilig Geist in Boppard, und Claudia Schwarzkopf, Diplom Biochemikerin und Geschäftsführerin der Institut Schwarzkopf GbR. Beide betonten die große Bedeutung des fachübergreifenden Dialogs und setzten zugleich ein deutliches Signal für die Gesundheitsversorgung vor Ort.
Im Mittelpunkt des Symposiums stand ein vielseitiges wissenschaftliches Programm mit acht Fachvorträgen – sie reichten von medizinischen Fragestellungen bis hin zu pflegerischen, organisatorischen und politischen Aspekten der modernen Wundversorgung. Besonders hervorgehoben wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die für die erfolgreiche Behandlung chronischer und komplexer Wunden unverzichtbar ist.
Die Referenten – Inga Hoffmann-Tischner aus Köln, Dr. med. Marc Morgenstern aus Mainz, Dr. med. Stephan Eder aus Villingen-Schwenningen, Dr. med. Volker Kiecker aus Simmern, Anja Kuntz aus Gerlingen sowie Dr. Riepe – beleuchteten aktuelle Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Themenspektrum reichte von der ambulanten Wundversorgung über den Dekubitus aus pflegewissenschaftlicher Perspektive bis hin zu diabetischen Fußinfektionen, der palliativen Wundbehandlung, seltenen Krankheitsbildern wie der Calciphylaxie sowie klassischen Indikationen wie dem Ulcus cruris. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Wunden im Kontext von Infektionskrankheiten wie Syphilis und AIDS, denen sich Dr. med. Ansgar Rieke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Kemperhof in Koblenz, in seinem Vortrag widmete.
„Das Wundsymposium bietet eine wertvolle Gelegenheit, Wissen zu vertiefen, neue Impulse zu gewinnen und sich mit Fachkollegen zu vernetzen“, betont Dr. Riepe. „Die große Resonanz zeigt einmal mehr, dass sich das Wundsymposium Mittelrhein als feste Größe etabliert hat.“




