Andreas Bender

Spatenstich für Neubau der katholischen Kita in Kirchberg

Kirchberg. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Beginn der Bauarbeiten für den Neubau der katholischen Kindertagesstätte in Kirchberg eingeläutet.

Der symbolische Spatenstich zum Neubau der katholischen Kita in Kirchberg fand noch kurz vor Weihnachten statt.

Der symbolische Spatenstich zum Neubau der katholischen Kita in Kirchberg fand noch kurz vor Weihnachten statt.

Bild: Evelin Bitter / VG Kirchberg

Peter Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg und Vorsitzender des KiTa-Zweckverbandes VG Kirchberg, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten, dass mit dem Spatenstich ein weiteres wichtiges Zeichen für die Zukunft gesetzt werde – für die Kinder, junge Familien sowie für die Weiterentwicklung der umliegenden Orte.

 

Dem Neubau ging eine lange Planungs- und Entscheidungsphase voraus. Das bisher genutzte Kita-Gebäude entsprach nicht mehr den Anforderungen des neuen Kindertagesstättengesetzes und hätte umfassend saniert werden müssen. Daher wurde die Einrichtung in die Kirchberger Stadthalle ausgelagert. Die Kostenschätzung zeigte letztlich, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen wäre und die neuen gesetzlichen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf den Rechtsanspruch, nicht vollumfänglich hätten umgesetzt werden können.

 

Der Kindergartenbezirk Kirchberg-Kappel hatte daher entschieden, von der Sanierung abzusehen und stattdessen die Planung eines Neubaus zu realisieren, um den Betreuungsbedarf im Kindergartenbezirk langfristig zu decken. Mit der Gründung des Kita-Zweckverbandes VG Kirchberg Anfang 2024 wurde die Bauträgerschaft übernommen und die Planung der Baumaßnahmen, einschließlich des Ausbaus der erforderlichen Infrastruktur, weiter vorangetrieben.

 

Der Neubau soll künftig bis zu 100 Betreuungsplätze bieten. Die Versorgung der Kinder mit frisch zubereiteten Mahlzeiten wird über die erweiterte Frischeküche der benachbarten Kita Gänsacker sichergestellt. Zudem wird die Straße vor der Kita zu einer Privatstraße mit Einbahnstraßenregelung ausgebaut, um die Verkehrssituation zu ordnen.

 

Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Das Bauprojekt wird finanziell durch das Land, den Kreis und das Bistum unterstützt. Betriebsträger der Einrichtung bleibt weiterhin die katholische Kita gGmbH. Der Abschluss der Bauarbeiten ist aktuell für Mitte 2027 geplant.


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