

Am Samstagabend gingen gegen 21 Uhr über den polizeilichen Notruf mehrere Meldungen über eine Schlägerei mit etwa 15 bis 20 beteiligten Personen in der Ortslage Rheinböllen ein.
Aufgrund der eingegangenen Meldungen wurden umgehend starke Polizeikräfte zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten auf der Straße etwa 30 Personen festgestellt werden, die körperlich aufeinander einwirkten. Die Beteiligten wurden durch die eingesetzten Kräfte voneinander getrennt und die Lage unter Kontrolle gebracht.
Mehrere Personen erlitten Verletzungen, darunter auch Stichverletzungen. Durch die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte wurden insgesamt neun Personen vor Ort medizinisch versorgt. Drei verletzte Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestand zwischen zwei Personengruppen bereits seit längerer Zeit ein Konflikt, der im Rahmen des Vorfalls eskalierte und in wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzungen mündete.
Insgesamt wurden sieben Personen zur Verhinderung weiterer Straftaten und Störungen über Nacht in polizeilichen Gewahrsam genommen. Gegen die übrigen Beteiligten wurden Platzverweise ausgesprochen. Derzeit richten sich die polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen insgesamt elf Personen im Alter zwischen 18 und 56 Jahren.
Am frühen Morgen des 31. Mai wurde die Feuerwehr gegen 3.22 Uhr zu einem Brand mehrerer Gartenlauben in Sohren alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen rund zehn Gartenhütten bereits in Vollbrand. Zudem hatten die Flammen auf unmittelbar angrenzende Tannen übergegriffen, die bis in die Baumkronen brannten.
Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Kirchberg, Sohren-Büchenbeuren, Gemünden, Lautzenhausen und Niedersohren mit insgesamt etwa 100 Einsatzkräften vor Ort. Da sich keine ausreichende Wasserversorgung in unmittelbarer Nähe befand, musste eine rund 400 Meter lange Förderstrecke aus der Ortslage Sohren aufgebaut werden.
Die Löscharbeiten konnten nach mehreren Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand laufender Ermittlungen.




