

Das stationäre Hospiz Trier hat am 5. September sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Bei dem Fest wurde auf die Entwicklung des Hauses zurückgeblickt und das Engagement zahlreicher Menschen gewürdigt. Gleichzeitig wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Hospizarbeit bekanntgegeben: Der Landkreis Trier-Saarburg wird sein nahegelegenes Grundstück an die Herbert und Veronika Reh-Stiftung verkaufen. Die Stiftung will dort das geplante Hospizhaus II errichten und den Bau finanzieren.
Den offiziellen Teil eröffnete Ruth Krell, Vorsitzende des Hospiz Vereins Trier. Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Landrat Stefan Metzdorf und Schirmherrin Malu Dreyer würdigten die Bedeutung der Hospizarbeit sowie den Einsatz der haupt- und ehrenamtlich Tätigen.
Sieglinde Groß, die erste Leitung des stationären Hospizes, berichtete über die Anfänge und die Entwicklung des Hauses. Eine besondere Würdigung galt dem Landkreis Trier-Saarburg und der Herbert und Veronika Reh-Stiftung für ihren Beitrag zur Zukunft des Hospizes.
Alfons Jochem verkündete für die Stiftung, dass diese den Grundstückskauf und den Bau des geplanten Hospizhaus II finanzieren wird. Die Nachricht wurde von den Gästen mit großer Freude und viel Applaus aufgenommen.
Auch die heutige Leitung des stationären Hospizes, Sabine Mertesdorf und ihr Stellvertreter Christoph Paulus, stand im Mittelpunkt des Jubiläums. Ulrike Graßnick, Vorstandsmitglied der Da-Sein Hospizstiftung, würdigte die Arbeit der heutigen Hospizleitung.
Nach dem offiziellen Teil wurde in entspannter Atmosphäre weitergefeiert. Viele Menschen, die das Hospiz in den vergangenen 20 Jahren begleitet, unterstützt und mitgestaltet haben, nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Wiedersehen.
Ruth Krell bezeichnete das Jubiläum als Anlass, für die Unterstützung und das Engagement der vergangenen zwei Jahrzehnte Danke zu sagen.




