Nico Lautwein

Gladiators Trier erneut gegen Hamburg gefordert: Steven Ashworth fällt aus

Trier/Hamburg. Die Moselstädter treffen im Rückspiel erneut auf die Towers. Beide Teams müssen dabei auf wichtige Spieler verzichten. Sprungball in der Inselparkarena ist am Sonntag um 18 Uhr.
Maco Hollersbacher mit der Nummer 9 bei den Trierern.

Maco Hollersbacher mit der Nummer 9 bei den Trierern.

Bild: Simon Engelbert

Nur wenige Tage nach dem 101:92-Heimerfolg über die Towers Hamburg sind die Gladiators Trier bereits am Sonntagbend wieder gegen die Hansestädter gefordert – diesmal auswärts. Am Nachholspiel des 15. Spieltages der Basketball-Bundesliga reisen die Moselstädter an die Elbe und treten dort am Sonntagabend zum direkten Rückspiel gegen die Towers an. Die Mannschaft von Jacques Schneider möchte erneut punkten. Im Januar wurde das eigentliche Spiel aufgrund der Wetterverhältnisse kurzfristig abgesagt. (Wir berichteten)

Personalprobleme auf bei den Seiten

Mittlerweile steht fest, dass beide Teams auf Leistungsträger verzichten müssen, denn sowohl der Hamburger Martin Breunig (Oberschenkel) als auch Gladiators Point Guard Steven Ashworth (Außenband) fallen voraussichtlich mehrere Wochen aus. Dementsprechend intensiv verlief die taktische Nach- und Vorbereitung in der verkürzten Trainingswoche für beide Teams.

Fokus auf Hamburger Guards und Flügelspieler

Wie schon am Mittwoch werden die Hamburger Guards Devon Daniels (24 Punkte im Hinspiel), Leonard Thorpe (19), Osaro Rich (9) und Ross Williams (4) viel Aufmerksamkeit der Trierer Defensive erfordern. Auch die Flügelspieler Kenneth Ogbe (12) und Niklas Wimberg (7) zeigten solide Auftritte im Hinspiel und werden in eigener Halle noch mehr Gefahr ausstrahlen. Auf den Big-Man-Positionen stehen Towers-Headcoach nach dem Ausfall von Breunig weiterhin Benedikt Turudic, Zsombor Maronka und Karl Gamble zur Verfügung.

Gladiators setzen auf Teamleistung

Beim Heimsieg am vergangenen Spieltag überzeugten die Gladiatoren erneut durch schnellen Teambasketball und eine energiereiche Defensivleistung, was auch am Sonntag zum Erfolg im Rückspiel führen soll.

Trainerstimme vor dem Spiel

„Nach dem erfolgreichen Auftakt in den Double-Header konnten wir die letzten Tage nutzen, um die Partie ausgiebig nachzubereiten. Wir haben einige Dinge gefunden, in denen wir uns weiter verbessern wollen – wir haben offensiv und defensiv noch viel Potential. Was wir natürlich sehen, ist, dass Hamburg viel an die Freiwurflinie gekommen ist, was sicherlich auch daran liegt, wie sie diese Kontakte verkaufen. Für uns wird es entscheidend sein, dass wir mental und körperlich tough sind und unser Spiel spielen. Wir müssen ohne Point Guard zurechtkommen, was Clay und Behnam am Mittwoch sehr gut kompensiert haben. Auf Hamburger Seite fällt mit Martin Breunig ebenfalls ein wichtiger Spieler aus und wir wollen unsere Vorteile daraus nutzen“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der VET-CONCEPT Gladiators Trier vor dem Auswärtstrip nach Hamburg.

Quelle: Gladiators Trier