Nico Lautwein

Gladiators Trier vor schwerem Auswärtsspiel bei RASTA Vechta

Trier/Vechta. Die Moselstädter treten am Samstagabend bei RASTA Vechta an. Beide Teams kommen mit zuletzt erfolgreichen Spielen in die Partie.

Marten Linßen beim Dunk im Hinspiel

Marten Linßen beim Dunk im Hinspiel

Bild: Simon Engelbert

Am 29. Spieltag der Basketball-Bundesliga treten die VET-CONCEPT Gladiators Trier bei RASTA Vechta an. Sprungball im RASTA Dome ist am Samstag um 20 Uhr. Das Hinspiel in Trier am 6. Spieltag endete mit einem 96:87-Heimsieg der Gladiatoren.

Wichtige Punkte im Saisonendspurt

Nach zwei erfolgreichen Heimauftritten steht für die Trierer das nächste Auswärtsspiel an. Für die Moselstädter geht es um wichtige Punkte im Rennen um die Postseason und die Chance, mit dem 17. Saisonsieg das aktualisierte Saisonziel zu erreichen.

RASTA Vechta, trainiert vom ehemaligen Gladiators-Headcoach Christian Held, zählt zu den stärker besetzten Teams der Liga. Nach einem mäßigen Saisonstart verbesserte Vechta den Kader und steht aktuell auf Platz 10 der Tabelle. Zuletzt gewann das Team gegen Bamberg (96:93) und in Würzburg (103:86).

Personelle Situation bei beiden Teams

Bei Vechta fehlte zuletzt unter anderem Center Tibor Pleiß verletzungsbedingt. Auf Trierer Seite ist nach dem Comeback von Steven Ashworth gegen Ludwigsburg auch ein Einsatz von Nolan Adekunle nicht ausgeschlossen.

Offensivstarke Mannschaften im Vergleich

RASTA Vechta verfügt über einen tief besetzten Kader mit hoher Qualität. Besonders das Guard-Duo Alonzo Verge (18,3 Punkte pro Spiel) und Tommy Kuhse (13,3) sowie Flügelspieler Tevin Brown (15,9) prägen das Offensivspiel.

Mit weiteren Spielern wie Malik Parsons, Tibor Pleiß und TJ Bamba verfügt Vechta über mehrere Akteure mit zweistelligen Punktwerten. Auch die deutsche Rotation bringt Erfahrung und Qualität mit.

Im Ligavergleich gehört Vechta zu den offensivstärksten Teams und erzielt durchschnittlich 87,9 Punkte pro Spiel. Die Gladiatoren führen diese Statistik mit 90,9 Punkten an. Auch bei der Dreierquote liegen beide Teams im oberen Bereich.

Trainer Schneider erwartet intensive Partie

„Nach den starken Auftritten gegen Würzburg und Ludwigsburg stehen wir nun vor einer ebenso intensiven Herausforderung gegen Vechta. Vechta hat in den letzten Spielen – trotz des Ausfalls von Tibor Pleiß – sehr gut performt und ist sowieso individuell extrem stark besetzt. Kuhse und Verge stechen hier sicherlich heraus, aber daneben haben sie noch sehr athletische Spieler in ihren Reihen, sowie Bigs, die das Spiel weit machen können. Mit ihren letzten beiden Siegen gegen Bamberg und Würzburg haben sie zwei richtig gute Teams geschlagen, von daher treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aktuell einen guten Rhythmus haben. Für uns wird es darauf ankommen defensiv daran anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben – mit hoher Intensität, Physis und hohem Level an Fokus. Auch Rebounding ist natürlich ein großes Thema für uns, in dem wir uns stark verbessert haben und was dazu führen wird, dass wir offensiv unser Spiel etablieren und die Schwächen von Vechta gezielt attackieren werden. Wir wollen uns vor allem auf das besinnen, was uns in den letzten Tagen und Wochen so ausgezeichnet hat. Mit der Rückkehr von Steven und der vermutlichen Rückkehr von Nolan, die noch aussteht, aber möglich ist, hat unser Kader auch wieder eine sehr gute Tiefe“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der Gladiators Trier vor dem Auswärtsspiel in Vechta.

Quelle: Gladiators Trier