

Beste Trierer Werfer waren Steven Ashworth und Jordan Roland mit jeweils 14 Punkten. Erstes Playoff-Spiel beim FC Bayern München Basketball am Sonntag um 16:30 Uhr.
Die Gladiators Trier starteten mit Steven Ashworth, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Urald King und Marten Linßen in die Partie und sahen sich direkt einem starken Rostocker Auftakt gegenüber. Crockett traf zwei schwere Dreier in den ersten Aktionen, ehe Steven Ashworth die ersten Trierer Punkte erzielte. Nach Crocketts drittem Distanzwurf lagen die Gäste in der 3. Spielminute mit 5:9 vorn. Trier antwortete mit viel Tempo und sauberem Passspiel, Jordan Roland verkürzte per Dreier zum 10:11 in der 4. Spielminute. Beide Teams trafen hochprozentig und lieferten sich ein offensives Duell auf Augenhöhe. Steven Ashworth egalisierte Kolendas Dreier zum 18:17 in der 7. Spielminute, Rostock nahm die erste Auszeit. Das Viertel endete ausgeglichen 24:24.
Gladiators nehmen Führung mit in die Halbzeit
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel offensiv geprägt. Beide Mannschaften trafen weiter stark, ehe Jordan Roland mit einem entschlossenen Drive auf 36:32 stellte, was Rostock in der 15. Spielminute zur nächsten Auszeit zwang. Trier dominierte nun den Rebound und erhöhte durch ein And-One von Clay Guillozet auf 41:33 in der 17. Spielminute. Danach verlor Trier den Rhythmus im Abschluss am Brett, Rostock nutzte die Fehler konsequent, sicherte die Rebounds und kam über die Transition zurück – 41:41 in der 19. Spielminute. Mit 47:43 nahmen die Gladiatoren jedoch eine knappe Führung mit in die Halbzeit.
Trier kämpft sich zurück
Rostock kam aggressiv aus der Kabine, verteidigte physisch und drehte die Partie in der 22. Spielminute auf 49:48. Die Mannschaft von Jacques Schneider fand offensiv zunächst keinen Flow, während die Gäste ihre Wurfquoten hochhielten und auf 49:56 davonzogen. Trier kämpfte sich jedoch zurück: Jordan Roland traf im Fastbreak den wichtigen Dreier zum 55:56 in der 27. Spielminute, ehe Hollersbacher per And-One die Führung zurückholte. Defensiv nun wieder stabil und im Rebound sicher, setzten die Gladiators ein Zeichen: Maik Zirbes traf inside zum 62:56 in der 29. Spielminute. Mit 62:60 ging es dann in den Schlussabschnitt.
Historischer Einzug in die Playoffs
Trier startete konzentriert in das vierte Viertel, verteidigte stark und kontrollierte das Tempo. Behnam Yakhchali verwandelte drei Freiwürfe zum 67:60 in der 33. Spielminute, Steven Ashworth legte zwei weitere Zähler von der Linie nach und stellte auf 71:62 in der 35. Spielminute. Rostock blieb jedoch gefährlich: Crockett traf erneut einen schweren Dreier zum 71:67 in der 36. Spielminute. In dieser Phase wurde das Spiel hektischer, beide Teams suchten schnelle Abschlüsse aus dem Eins-gegen-Eins, die jedoch nicht fielen. Bent Leuchten verkürzte per Freiwürfe auf 71:69 in der 37. Spielminute, ehe Clay Guillozet mit einem starken Layup gegen Klassen auf 73:69 stellte. Trier sicherte die Rebounds, spielte die Uhr kontrolliert herunter und erhöhte in der Schlussminute noch auf den offiziellen Endstand von 76:69. Nach der Partie sang die Arena bereits lautstark: "Zieht den Bayern die Lederhosen aus!".
Mit dem Heimsieg im zweiten Play-In-Spiel sichern sich die Gladiators ihre erste Playoffteilnahme seit 2003/2004 und treffen in der ersten Runde auf den amtierenden deutschen Meister aus München. Auftakt in München ist am Sonntag um 16:30 Uhr im SAP Garden.
Die Viertel: 24:24 | 23:19 | 15:17 | 14:9
Zuschauerzahl: 5.400 (ausverkauft)
Jacques Schneider (Headcoach Gladiators): „Glückwunsch an mein Team zum Einzug in die Playoffs. Wir waren heute die bessere Mannschaft und das über einen großen Teil des Spiels. Wir haben es uns erkämpft aber auch erspielt. Wir haben Big Plays in den wichtigen Momenten gemacht, unsere Defense stand sehr gut und mit diesen Fans im Rücken ist alles möglich. Mit dieser Unterstützung wollen wir als absoluter Außenseiter in den Playoffs für weitere Überraschungen sorgen“.
Für Trier spielten: Steven Ashworth (14 Punkte), Clay Guillozet (6), Behnam Yakhchali (8), Marco Hollersbacher (7), Marten Linßen (4), Jordan Roland (14), Urald King (4), Evans Rapieque (0), Nolan Adekunle (13), JJ Mann (DNP), Maik Zirbes (6) und George King (0).
Beste Werfer Rostock Seawolves: TJ Crockett (22 Punkte), Deandre Lansdowne (12) und D’Shawn Schwartz (8).
Quelle: Gladiators Trier



