Schwerer Unfall und Schlägerei: Polizei Trier blickt auf Wochenende zurück
Nach einem ereignisreichen Wochenende mit insgesamt 46 Strafanzeigen und 36 Verkehrsunfällen werden nachfolgende Ereignisse näher betrachtet:
Folgenschwerer Unfall in Feyen
Am Freitag, 10.04.2026, gegen 07:40 Uhr, ereignete sich auf der B268, Höhe der Einmündung zur „alten“ Pellinger Straße, ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin, bei dem die Radfahrerin schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 58-jährige Fahrer des Pkw beim Linksabbiegen in die Pellinger Straße kurzzeitig das Bewusstsein verloren und das Lenkrad nach links verrissen.
Dabei kollidierte er mit der entgegenkommenden 59-jährigen Radfahrerin, die die B268 in Fahrtrichtung Moselufer befahren hatte. Die Radfahrerin wurde nach Zeugenaussagen durch den Aufprall mehrere Meter durch die Luft geschleudert und kam im Anschluss schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen. Nach erster Einschätzung sind Frakturen am Bein sowie Verletzungen an den Armen zu beklagen.
Das Tragen eines Sicherheitshelmes dürfte die Radfahrerin vor noch weitaus schlimmeren Folgen bewahrt haben, da ihr Kopf auf die Windschutzscheibe geprallt war. Die beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Das Unfallgeschehen war durch mehrere Zeugen beobachtet worden.
Gegen den Fahrer des Pkw wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt, da der Verdacht besteht, dass er aufgrund körperlicher Mängel nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher zu führen.
Täterfestnahme nach Schlägerei
Nachdem es kurz nach Mitternacht am Samstag, 11.04.2026, bereits zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen in der Innenstadt gekommen war, trafen die beiden Gruppen gegen 04:00 Uhr erneut auf dem Hauptmarkt aufeinander. Dabei entwickelte sich wiederum ein Streitgespräch, in dessen Verlauf ein 30-Jähriger seinem Kontrahenten einen Faustschlag ins Gesicht verpasste und auf ihn im Anschluss auf dem Boden liegend eintrat.
Zeugen, die die Tat beobachtet hatten und der dann flüchtenden Gruppe um den Täter herum hinterliefen, konnten den polizeilichen Einsatzkräften die entscheidenden Hinweise auf den Aufenthaltsort des Beschuldigten liefern, sodass dieser identifiziert werden konnte und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden musste. Ein Alkoholtest hatte bei ihm einen Wert von knapp zwei Promille ergeben.
Quelle: Polizeidirektion Trier

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