

Die Gladiators Trier treten am Sonntag um 16:30 Uhr bei den Bamberg Baskets in der Brose Arena an. Im Hinspiel am dritten Spieltag konnten die Trierer einen 92:87-Sieg nach Verlängerung feiern.
Mit Bamberg wartet jedoch eines der derzeit formstärksten Teams der Baksetball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Anton Gavel überzeugte in der Rückrunde mit starken Leistungen und gewann unter anderem den Pokal nach Siegen gegen den FC Bayern und ALBA Berlin. Auch in der Liga feierten die Bamberger zuletzt fünf Siege in Serie und stehen mit 16 Erfolgen aus 25 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz.
Personalsorgen bei den Gladiators
Die Trierer müssen im Auswärtsspiel auf wichtige Spieler verzichten. Neben Point Guard Steven Ashworth fällt auch Nolan Adekunle aus. Beide gehören zur Starting Five und hatten sich im laufenden Spiel verletzt.
Offensivstarke Teams treffen aufeinander
Statistisch wird Bamberg vor allem vom US-Trio Ibi Watson (17,3 Punkte pro Spiel), Cobe Williams (14,2) und Demarcus Demonia (13,9) angeführt. Auch weitere Spieler wie Austin Crowley, Richard Balint und Ejiofor Onu tragen zur starken Offensive bei.
Der Vergleich zeigt ein offensivgeprägtes Duell: Trier und Bamberg gehören mit durchschnittlich 90,9 beziehungsweise 89,4 Punkten pro Spiel zu den besten Offensivteams der Liga. Unterschiede gibt es vor allem bei den Rebounds, wo Trier leicht vorne liegt, während der amtierende Pokalsieger deutlich weniger Ballverluste verzeichnet.
Trainer Schneider blickt auf schwierige Aufgabe
„Mit Bamberg treffen wir auf das aktuelle Top-Team der Rückrunde. Sie haben sich beeindruckend im Top Four als Pokalsieger durchgesetzt und waren auch in den letzten BBL-Partien extrem erfolgreich. Somit stehen sie zurecht weit oben in der Tabelle. Im Hinspiel – was nun schon lange zurückliegt – haben wir für uns Wege gefunden, die Bamberger zu schlagen und waren auf ihre Spielweise und individuelle Klasse ein Stück weit vorbereitet. Wenn sie ihren Rhythmus finden haben sie offensiv sehr viele Waffen und für uns wird es darauf ankommen, konzentriert, furchtlos und mutig zu sein. Das sind die entscheidenden Faktoren für die Partie, die unter den Vorzeichen, dass wir mit Steven auf unseren Point Guard und mit Nolan auf einen weiteren Starting Five Spieler verzichten müssen, nicht einfach wird. Wir werden alles dafür tun, um möglichst lange im Spiel zu bleiben und uns dann in eine Position zu bringen, das Spiel für uns entscheiden zu können“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der Gladiators Trier vor dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten aus Bamberg.
Quelle: Gladiators Trier




