Nico Lautwein

Waldgottesdienst in Trier: Zeichen für den Erhalt des Waldes

Trier. Im Hospitienwald fand Ende März ein Waldgottesdienst statt. Teilnehmer setzten ein Zeichen für den Erhalt des Waldgebiets und äußerten Kritik an geplanten Windenergieanlagen.

Der Waldgottesdienst richtete sich gegen geplante Windenergieanlagen.

Der Waldgottesdienst richtete sich gegen geplante Windenergieanlagen.

Bild: Verein Naturschutz Euren/Herresthal

Pater Aloys gestaltete am Sonntag. 29. März, gemeinsam mit der Bürgerinitiative Naturschutz Euren/Herresthal einen Waldgottesdienst im Hospitienwald auf der Herresthaler Höhe. Der Ort wurde bewusst gewählt, da an dieser Stelle drei bis zu 270 Meter hohe Windenergieanlagen geplant sind. "Wälder wachsen langsam und verdienen es, bewahrt zu werden."

Gebet und Verbundenheit mit der Natur

Unter dem Gedanken „Wenn die Natur erwacht, wachsen auch unsere Kraft, unser Mut und unsere Zuversicht“ kamen zahlreiche Naturfreunde aus Euren und Herresthal zusammen.

Im Gebet und in der Verbundenheit mit der Natur sollte ein Zeichen gesetzt werden, damit dieses Waldgebiet und die dortige Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleiben.

Bedeutung des Waldgebiets

Das Waldgebiet Stahlem ist ein wichtiges Naherholungsgebiet und wird aufgrund seiner Ebenerdigkeit vor allem von vielen älteren Menschen genutzt.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde zudem die Botschaft formuliert, dass die verantwortlichen Politiker der Stadt Trier innehalten und sich der Bedeutung der Natur bewusst werden sollten. Dabei wurde auch Kritik an den geplanten Windenergieanlagen geäußert, unter anderem mit Blick auf das Moseltalpanorama.

Der Waldgottesdienst soll künftig regelmäßig angeboten werden.