

Am Sonntag, 8. März, dem Internationalen Frauentag, fand an der Porta Nigra eine Auftaktkundgebung unter dem Motto „Feministischer Widerstand weltweit“ statt.
Frauenbewegungen und weitere Gruppierungen machten auf anhaltende Missstände und Schwierigkeiten aufmerksam, mit denen Frauen weltweit konfrontiert sind. In Redebeiträgen wurde sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Chancengleichheit aller Geschlechter stark gemacht. Gleichzeitig richteten sich die Forderungen gegen geschlechtsbezogene Diskriminierung sowie patriarchale Strukturen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Auf zahlreichen Bannern und Schildern wurden diese Anliegen sichtbar gemacht.
Demonstrationszug durch die Innenstadt
Im Anschluss an die Kundgebung zogen fast 500 Menschen mit Gesängen und Sprechchören durch die Trierer Innenstadt in Richtung Palastgarten. Dort fand die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Picknick ihren Abschluss.
Die Demonstration verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.
Flashmob mit Tanz, Musik und Gesang
Ebenfalls am Sonntag fand am Künstlerhäuschen in der Saarstraße, Ecke Südallee, ein Tanz- und Sing-Flashmob statt.
Organisiert wurde die Aktion von der Trierer Künstlerin Daniela Kurella, die sich seit Jahren für Frauen in schwierigen Lebenssituationen einsetzt. Nachdem sie selbst Gewalt erfahren musste, unterstützt sie heute Frauen, die Gewalt in Beziehungen erlebt haben.
Rund 150 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.
Künstlerische Beiträge setzen Zeichen der Solidarität
Das Programm wurde von verschiedenen künstlerischen Beiträgen begleitet. Die Trommlergruppe African Rhythm aus Riol sorgte mit kraftvollen Rhythmen für Stimmung. Außerdem begeisterte die Trierer Gruppe Afro Dance mit Tanzdarbietungen von Groß und Klein.
Ein weiterer bewegender Moment waren zwei Lieder, die von ukrainischen Sängerinnen vorgetragen wurden.
Die Veranstaltung setzte ein Zeichen für Solidarität, Mut und Unterstützung für Frauen.
Text: Florian Blaes



