Landwirtschaftliche Wirtschafter haben ihren Abschluss

Bitburg. 18 Fachschüler/innen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Eifel haben erfolgreich die Prüfungen zum/zur Staatlich geprüften Wirtschafter/in der Fachrichtung Landbau abgeschlossen. In einer Feierstunde verabschiedete die Dienststellenleiterin des DLR Eifel, Dr. Anja Stumpe, die Absolventinnen und Absolventen. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau    e. V., Michael Horper, und der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Dr. Joachim Streit, wünschten den jungen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg beim Einsatz ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten in den Betrieben. Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft - ganz praktisch Rita Stauten, AgrarScout und Landwirtin, motivierte die jungen Absolventinnen und Absolventen im direkten Dialog mit den Verbrauchern das Vertrauen in die Landwirtschaft zu stärken. Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Verbraucher in Kontakt zu treten. Viele Verbraucher nutzen den „Tag des offenen Hofes“ zum Besuch der landwirtschaftlichen Betriebe. Beim Projekt „Landwirtschaft und Weinbau zum Anfassen“ fahren Schulklassen auf die Betriebe, um dort Themen wie „Expedition in den Kuhstall“ praktisch zu erarbeiten. Eine andere Möglichkeit ist Auseinandersetzung mit Verbraucherfragen in den sozialen Netzwerken. Beispielsweise die Behandlung von Eutererkrankungen in einem Betrieb. Wichtig, so Rita Stauten, ist der offene Umgang mit allen Themen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Hierzu gehören auch Themen wie Pflanzenschutz, Einsatz von Antibiotika oder die Haltung der Tiere. Herdenmanagement -Tiergesundheit im Betrieb Barbara Schmitt referierte über das Herdenmanagement und die Überwachung der Tiergesundheit im Betrieb Beutler. Als Mitarbeiterin dieses Betriebs gab sie Einblicke in die routinierten Gesundheitskontrollen, wie z. B. Geburtsüberwachung, Wiederkauaktivität und Milchinhaltsstoffe. Schulbericht Juliane Romberg, Leiterin der Abteilung Schule, erläuterte die Fortbildung der Absolventenklassen. Der theoretische Unterricht wird durch Betriebsbesuche, Projektwochen und Exkursionen ergänzt. Die Schüler können in Betrieben z. B. den Einsatz neuer Technik kennenlernen, sowie verschiedene Stallsysteme und deren Vor- und Nachteile mit den jeweiligen Betriebsleitern diskutieren. Schülersprecherin Lea Weber ergänzte den Schulbericht aus Sicht der Schüler. Besonders die Klassenfahrt zur Partnerschule Fontaine und der Blick „über den Tellerrand“ und die Umsetzung des theoretischen Unterrichts in die Praxis wurden positiv hervorgehoben. Sie schloss den Bericht mit einigen Anekdoten aus dem Schulalltag. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen Ausbildung zum/zur Staatlich geprüften Wirtschafter/in für Landbau: Lisa Austgen, Losheim; Andreas Billen, Kruchten; André Bojung, Nattenheim; Patrick Bojung, Nattenheim; Tobias Faber, Gerolstein; Julian Fiedler, Niederscheidweiler; Niklas Gisch, Namborn; Anna Gottlieb, Bongard; Christopher Heck, Heidweiler; Florian Hüsgen, Berscheid; Sebastian Marxen, Dingdorf; Sylvia Saxler, Utzerath; Vera Schalz, Reiff; David Schares, Wiersdorf; Babara Schmitt, Losheim; Markus Schulien, Losheim; Elena Wanken, Heckhuscheid; Lea Weber, Pickließem Dr. Anja Stumpe zeichnete die Abschlussbesten der Wirtschafterklasse Elena Wanken, Christopher Heck, Sebastian Marxen, für ihre Leistungen aus. Buchprämien des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie Gutscheine über ein Jahresabonnement der Fachzeitschrift DLG belohnten den Erfolg. Damit schloss Dr. Anja Stumpe den festlichen Teil. Sie bedankte sich bei allen Lehrkräften, den Mitarbeiter/innen, Verbänden und bei den Eltern, die gemeinsam die Absolventinnen und Absolventen unterstützt und zu deren erfolgreichem Abschluss beigetragen haben. Anschließend luden die Absolventinnen und Absolventen die Gäste und das Lehrerkollegium zum Buffet und zur gemeinsamen Feier ein. 18 Fachschüler/innen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Eifel haben erfolgreich die Prüfungen zum/zur Staatlich geprüften Wirtschafter/in der Fachrichtung Landbau abgeschlossen. In einer Feierstunde verabschiedete die…

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Ein Verletzter bei Explosion - Aktualisierung

Bitburg. Großalarm am Pfingstmontag in Bitburg: Über die Leitstelle Trier wurde am Pfingstmontag gegen 9.56 Uhr eine Gasexplosion in Bitburg in der Straße „Alte Gerberei“ gemeldet. Da sich im Umfeld der Adresse neben mehreren Gewerbebetrieben unter anderem auch ein soziotherapeutisches Wohnheim und mehrere Miet-Wohnungen befinden, wurde Großalarm für die Feuerwehren Bitburg Stadtmitte, Mötsch, Stahl, Masholder und Erdorf ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte drang Rauch aus Fenstern im ersten Stock. Die Wehren trafen in der brennenden Wohnung auf vier Personen. Eine Person wurde bei dem Brand verletzt und musste umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Joachim Kandels war die Explosion in der Wohnung jedoch nicht auf eine Explosion in Zusammenhang mit der Haus-Gasversorgung zurückzuführen. Zur Ermittlung der Ursache wurde die Polizei Bitburg eingeschaltet. Nach Aussage von Bürgermeister Joachim Kandels bestand dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren zu keiner Zeit Gefahr für weitere Bewohner und das angrenzende Wohnheim der AWO. Gegen 10.17 Uhr hatte die Wehr den Brand bereits unter Kontrolle. Im Einsatz waren rund 81 Kräfte der Feuerwehr, ein Notarzt, das THW Bitburg, 13 Rettungskräfte des DRK zusammen mit der Polizei Bitburg. Die Wohnung ist nun unbewohnbar. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Aktualisierung: Wie die Polizei später mitteilte, wurden bei der Rauchgasverpuffung in dem Mehrfamilienwohnhaus in der Straße Alte Gerberei zwei Menschen verletzt. Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung, die von drei jungen Männern aus Eritrea bewohnt wird. Nach derzeitigen Erkenntnissen zündete einer der Männer am Abend zuvor in der Wohnung auf einem Schreibtisch mehrere Teelichter und eine Kerze an. Durch die Hitzeentwicklung der Kerze schmolzen vermutlich Kunststoffteile eines in unmittelbarer Nähe stehenden Computerdruckers und verursachten einen Schwelbrand, der von den Bewohnern nicht bemerkt wurde. Infolge der Hitzeentwicklung explodierte eine in der Wohnung befindliche  Pressluftdose. Es kam zu einer Rauchgasexplosion, die in der Folge eine Trockenbauwand aus der Befestigung löste und mit erheblicher Wucht nach hinten verschob. Hierdurch wurde einer der Bewohner, der im Nebenzimmer an einem Schreibtisch saß, getroffen und  erheblich im Bauchbereich verletzt. Die aktuellen Ermittlungen im Krankenhaus Bitburg haben ergeben, dass der Verletzte operiert werden musste. Aktuell besteht jedoch keine Lebensgefahr. Eine weitere Person wurde am Fuß leicht verletzt, als sie nach Ausbruch des Brandes aus einem Fenster der Wohnung im 1. OG sprang. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.Großalarm am Pfingstmontag in Bitburg: Über die Leitstelle Trier wurde am Pfingstmontag gegen 9.56 Uhr eine Gasexplosion in Bitburg in der Straße „Alte Gerberei“ gemeldet. Da sich im Umfeld der Adresse neben mehreren Gewerbebetrieben unter anderem…

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Stadtbürgermeisterin Anna Kling verlässt Neuerburg

Neuerburg. Mit 29 Jahren wurde die Münchnerin Anna Kling als Neubürgerin in Neuerburg Stadtbürgermeisterin. Nun geht sie, acht Jahre später,  zurück  in die bayerische Hauptstadt.  Ende Oktober soll es soweit sein, ein genaues Datum für ihr Ausscheiden gibt es noch nicht. »Ich will mich verändern,« begründet die 38-Jährige ihren Schritt. Mehr will sie dazu nicht sagen. Die Amtsgeschäfte wird bis zur Neuwahl der erste Beigeordnete Lothar Fallis übernehmen. Anna Kling folgte 2004 ihrem Mann nach Neuerburg und ist inzwischen Mutter von drei Kindern. 2009 wurde sie Stadtbürgermeisterin, 2014 wurde sie mit 73,32 Prozent wiedergewählt. In ihrer Amtszeit hat sie  die Grundsteine für Baumaßnahmen zur Erhaltung der Burg, für das kommunale Gesundheitszentrum und die bevorstehende Städtebauförderung gelegt. »Die Großprojekte sind auf der Schiene und gehen jetzt in die Umsetzung«, sagt Kling. »Ich werde mich aus der Entfernung daran freuen«, schiebt sie hinterher, dass sie die Entwicklung Neuerburgs unter ihrem Nachfolger oder ihrer Nachfolgerin weiter verfolgen werde. Die Gemeindeordnung sieht vor, dass drei Monate nach Ausscheiden eines  Bürgermeisters Neuwahlen  stattfinden sollen. Mit der Wahl ist erst im kommenden Jahr zu rechnen. Den Termin legt der Stadrat voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung fest. bilMit 29 Jahren wurde die Münchnerin Anna Kling als Neubürgerin in Neuerburg Stadtbürgermeisterin. Nun geht sie, acht Jahre später,  zurück  in die bayerische Hauptstadt.  Ende Oktober soll es soweit sein, ein genaues Datum für ihr Ausscheiden gibt es…

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Mit Stahlkugeln auf Schulbus und Spaziergängerin geschossen

Speicher. Zehn Monate Haft auf Bewährung – so lautet das Urteil gegen einen 21-Jährigen aus Speicher. Er hatte im vergangenen Jahr in seinem Heimatort Angst und Schrecken verbreitet, als er an zwei Tagen mit einer Druckluftpistole auf einen Schulbus, eine Spaziergängerin und mehrere Autos Schüsse abfeuerte. Verletzt wurde niemand. Reines Glück. »Hier hätte viel mehr passieren können.« Diese Worte standen über Richter Udo Mays Urteilsbegründung, als er am Montag am Amtsgericht Bitburg einen 21-Jährigen aus Speicher verurteilte. Am  13. und 14. September 2016 hatte der Metallbauer während seines Urlaubs vom Balkon der Wohnung seiner Mutter in der Bahnhofstraße sowie auf dem Gelände des Schulzentrum Schüsse aus einer Druckluftpistole mit 4 Millimeter-Kaliber abgefeuert. Die Waffe hatte ihm ein Bekannter   als Wiedergutmachung von Schulden überlassen. Nachdem die Schüsse im Ort in aller Munde waren, hatte der Schütze aus Angst entdeckt zu werden, die Waffe versteckt. Seine Eltern hatten die Pistole schließlich gefunden und in die Mosel geworfen. Vor Gericht gab der Angeklagte alle acht ihm vorgeworfenen Taten zu: Der erste Probeschuss zerstörte die Scheibe eines Garagentors. Der zweite Schuss zerriss die Seitenscheibe eines voll besetzten Schulbusses. Am folgenden Morgen schoss der Mann auf eine Spaziergängerin, die in ihrer Zeugenaussage darlegte, dass sie zwei Schüsse gehört habe und einen Luftzug an ihrem rechten Ohr gespürt habe. Die Kugel müsse daher wenige Zentimeter an ihrem Kopf vorbeigeflogen sein, schloss  Richter Udo May. Für den Richter und auch für Staatsanwalt Christian Hartwig steht fest: »Er nahm in Kauf, dass die Geschosse die Zeugin treffen könnten.« Das stritt der Angeklagte ab. Er verwies darauf, dass er die Frau aufgrund von Bäumen nicht gesehen habe. Sein Hobby: Ballerspiele für Xbox und PS4 Zu seiner Motivation sagte er, er habe »Leute erschrecken« wollen. Er selbst sei geschockt gewesen, nachdem er auf den Bus geschossen habe. Trotzdem machte er weiter. Mit weiteren Schüssen traf der Angeklagte am zweiten Tag die Scheiben vorbeifahrender Autos. In einem Fall sogar die Frontscheibe auf der Seite des Fahrers. In der Nacht zerstörte der 21-Jährige auf dem Gelände des Schulzentrums mit den Stahlgeschossen aus seiner CO2-Pistole einen Bewegungsmelder und schoss auf eine Tür. Der Angeklagte berichtete, dass er damals Konsolenspiele wie Call of  Duty und Assassin´s Creed gespielt zu haben. »Spiele, in denen viel rumgeballert wird«, ergänzte Richter May. Verletzt wurde bei den Schüsse in Speicher niemand. Das sei jedoch reines Glück, betonte der Richter. Insgesamt entstand Sachschaden in der Höhe eines mittleren vierstelligen Betrages. Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und verhängte eine zehnmonatige Haftstrafe zur Bewährung. Aufgrund einer Reifeverzögerung des Angeklagten wurde Jugendstrafe angewandt. Bewährung gab das Gericht wegen der günstigen Sozialprognose (Schulabschluss, abgeschlossene Lehre, fester Arbeitsplatz) und der Reue des Angeklagten, der diese mehrfach während der Verhandlung beteuerte. Bei den Opfern habe er sich entschuldigt und in fünf Fällen den Schaden beglichen. »Ich erschrecke mich vor mir selber. Es tut mir sowas von leid«, sagte er in der Verhandlung. Warnschuss: Eine Woche hinter Gitter Auf der anderen Seite attestierte das Gericht ihm »schädliche Neigungen«. Erst im Februar war der 21-Jährige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden. Kurz darauf brachte ein Drogenscreening zutage, dass er wieder Amphetamine und Cannabis konsumiert hatte. Mit Drogen habe der Heranwachsende begonnen, als sich seine Eltern vor sechs Jahren trennten, führte ein Jugendgerichtshelfer aus. Die Strafe ist an Auflagen geknüpft: Der Verurteilte muss den noch offen stehenden Schaden begleichen, Termine bei der Suchtberatung wahrnehmen und ein drogenfreies Leben nachweisen. Als Warnschuss verhängte das Gericht eine Woche Jugendarrest hinter Gittern. Das Urteil ist rechtskräftig. bilZehn Monate Haft auf Bewährung – so lautet das Urteil gegen einen 21-Jährigen aus Speicher. Er hatte im vergangenen Jahr in seinem Heimatort Angst und Schrecken verbreitet, als er an zwei Tagen mit einer Druckluftpistole auf einen Schulbus, eine…

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