Svenja Pees

Der Vorname: Gesellschaftskömdie mit Wortwitz und Dialog

Fernab von Political Correctness: Die zurzeit erfolgreichste Gegenwartskomödie "Der Vorname" ist zu Gast im Theater Trier. Das Stück feiert am Samstag, 25. April, Premiere.
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Zum Inhalt: Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Ehefrau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, Posaunist im Rundfunkorchester und Freund seit Kindertagen. Plötzlich enthüllt Vincent, ein begnadeter Selbstdarsteller, den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, dass das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft. Die Premiere beginnt um 19.30 Uhr im Großen Haus. Weitere Infos gibt es hier. Karten sind erhältlich unter Telefon 0651/718 18 18. Hintergrund Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, als Drehbuch­autoren seit vielen Jahre ein bewährtes Team, legten mit "Le Prenom" ihr erstes Theaterstück vor und hatten damit sogleich für den größten Presse- und Publikumserfolg der Pariser Spielzeit 2010/11 gesorgt. Schnell eroberte diese Komödie, die als Vorlage für die Verfilmung diente, auch im Ausland die Bühnen und wird zur Zeit in mehr als 15 Ländern gespielt. Foto: Theater Trier


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