Richtwerte gegen Mietpreiswucher in Nideggen
Nideggen (Fö). »Mieten und wohnen wird auch bei uns teurer«, weiß Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp. »In Schmidt heißt es schon lange, dass man einheiraten muss, um an ein Grundstück zu kommen«, lacht er und verweist doch ernsthaft darauf, dass die Nachfrage im ganzen Stadtgebiet deutlich steige. Umso besser für Vermieter und Mieter, dass man sich nun an einem Mietspiegel orientieren kann, wenn Preise für Wohnungen festgelegt werden.
»Bestandsmieten steigen moderat, aber Neuvermietungen unterliegen derzeit einem starken Druck«, weiß Hans-Jörg Depel, Geschäftsführer des Mietervereins Köln e.V. Dieser hat gemeinsam mit dem »haus & Grund Düren e.V.« und der Stadt Nideggen Richtwerte ermittelt. So muss ein Mieter, der in einer Wohnung, die im neuen Jahrtausend erbaut wurde, bis zu 7 Euro berappen - bei guter Wohnlage. Spezifisch nach Orten aufgeschlüsselt wurde der »einfache Mietspiegel« nicht. Das bedeutet, dass es auch weiterhin einen großen Unterschied machen könnte, ob man mitten in Nideggen oder am Ortsrand eines der Stadtteile wohnt. »Wir wollen dem Preiswucher vorgreifen, den es andernorts bereits gibt«, so Depel.
Bei Modernisierungen rutscht eine Wohnung in die nächst höhere Klassifizierung. Eine genaue Übersicht können sich Vermieter und ihre potenziellen oder aktuellen Mieter auf www.nideggen.de/wohnen-leben/mietspiegel.php verschaffen.
Dass Mietspiegel nur Richtwerte aufzeigen, beweist ein Blick nach Simmerath. Dort ist der teuerste Kurs bei 7,10 Euro (Baujahr ab 2011 und gute Wohnlage), ähnliches gilt für die Stadt Monschau. Der tatsächliche Durchschnittspreis liegt laut namhafter Immobilienbörsen in Simmerath jedoch bei 7,41 Euro, in Monschau bei 7,23 Euro. Und auch hier dürfte zwischen Hirschrott und Simmerath Ortskern oder Widdau und Konzen ein gewaltiger Unterschied sein.
In der Gemeinde Roetgen weist der Mietspiegel bis zu 9 Euro auf, auch wenn man bei Altbauten in mittlerer Wohnlage auch bei 6,50 Euro landet.

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