Thomas Förster

Jodtabletten für den Ernstfall vorhanden

Stadt und StädteRegion Aachen haben eine gute Versorgungsstruktur mit zentral vom Bund beschafften Tablettenkontingenten aufgebaut.
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Region. In Zusammenhang mit den seit Jahren in der Kritik stehenden belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel sind im Herbst 2017 in Stadt und StädteRegion Aachen Kaliumiodidtabletten, die so genannten »Jodtabletten«, an Personen bis 45 Jahren ausgeteilt worden.
Stadt und StädteRegion Aachen haben in der Zwischenzeit eine gute Versorgungsstruktur mit zentral vom Bund beschafften und in den Kommunen vorgehaltenen Tablettenkontingenten aufgebaut. Diese sichert im Ernstfall eine zügige Verteilung an die Bürger. Die Verteilstellen sind auf die einzelnen Kommunen der StädteRegion und innerhalb des Stadtgebietes Aachen so verteilt, dass sie gut erreichbar sind. Stadt und StädteRegion erachten daher eine erneute Vorverteilung als nicht sinnvoll. Alle Kommunen haben jeweils eigene Verteilkonzepte entwickelt. Die Verteilstellen werden im Ernstfall über die Medien bekanntgegeben.
Die Jodtabletten, die von Stadt und StädteRegion für den Katastrophenschutz vorgehalten werden, verfügen über kein Verfallsdatum. Sie werden regelmäßig stichprobenartig auf ihre Wirksamkeit überprüft und unterliegen nicht der Medikamentenverordnung, die standardmäßig – wie bei den vorverteilten Tabletten in 2017 – ein Ablaufdatum vorsieht.
Sollten im Einzelfall Personen weiterhin ein Interesse an Kaliumiodidtabletten haben bzw. ihre abgelaufenen Tabletten ersetzen wollen, weisen Stadt und StädteRegion Aachen darauf hin, dass diese über die Apotheken kommerziell zu erwerben sind. Ebenso weisen sie darauf hin, dass Jodtabletten nicht vorsorglich, sondern nur nach entsprechender Aufforderung der Katastrophenschutzbehörde eingenommen werden sollen.
www.jodblockade.de