Thomas Förster

Wenn jede Sekunde zählt

Einruhr. Ein Dorf wächst zu Lebensrettern zusammen
Ersthelfer mit Herz: 27 Bürger aus Einruhr und Erkensruhr wollen helfen, wenn jede Sekunde zählt.

Ersthelfer mit Herz: 27 Bürger aus Einruhr und Erkensruhr wollen helfen, wenn jede Sekunde zählt.

Bild: Iris Bornewasser

Einruhr/Erkensruhr. Es sind Minuten, die über Leben und Tod entscheiden – und genau hier setzt das Engagement in Einruhr und Erkensruhr an. Unter dem Motto »Im Rhythmus bleiben« nahmen 27 Bürger an einem Ersthelfer-Reanimationskurs teil. Sie alle eint ein Ziel: im Ernstfall nicht wegsehen, sondern handeln.

Noch vor einem Jahr sah die Situation ganz anders aus. Beim ersten Kurs mit 36 Teilnehmenden gab es in beiden Orten keine alarmierbaren »Corhelper«, keine schnellen Ersthelfer, die bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sofort zur Stelle sein konnten.

Heute ist das anders – und das macht Hoffnung: Acht ausgebildete und registrierte Corhelper stehen inzwischen bereit, um im Notfall Leben zu retten. Menschen aus der Nachbarschaft, die den Mut haben zu helfen, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Der nächste Erste-Hilfe-Reanimationskurs wird am Freitag, 12. Juni, ab 18 Uhr im Bürgerhaus Erkensruhr angeboten.

Das nächste Corhelper-Netzwerktreffen findet bereits am Mittwoch, 1. April, von 18 bis 20.30 Uhr im Feuerwehr-Gerätehaus in Mützenich, Ringstraße 4, statt. Dort gibt es auch die Möglichkeit zur Reanimationsübung.


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