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Atomunfall kann zu Evakuierung führen

Studie belegt: Großraum Aachen bei Super-GAU stark betroffen

Find out more about get link: reasons to use, purposes, and benefits you get when working with us. Get your dissertation Altkreis Monschau. Am 11. März 2011 kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zur Kernschmelze. Noch am Abend erklärte die japanische Regierung den atomaren Notfall. Im Umkreis von 30 Kilometern wurde eine Sperrzone eingerichtet. 150.000 Menschen mussten die Region verlassen. Ein Szenario, dass auch hierzulande nicht auszuschließen ist, wie eine Studie, die die StädteRegion Aachen in Auftrag gegeben hat, belegt.

http://www.lapossession.re/?essay-writing-service-philippines for the authors of all kinds of papers, social sciences & humanities, manuscripts, theses & dissertations in the sciences, articles. »Bei einem Störfall im nur rund 70 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Tihange 2 mit einem Versagen des Reaktordruckbehälters kann der Fall eintreten, dass die Region Aachen unbewohnbar wird«, stellt Professor Dr. Wolfgang Renneberg vom Institut für Sicherheits-und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien unissverständlich klar. »Die Angst der Menschen ist berechtigt und noch nie hatten sie so klare, einheitliche Erwartungen an die Politik - nämlich Tihange abschalten zu lassen«, erklärt Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Lebenslange Folgen

Theres a simple and enjoyable way of studying - buy Creative Writing Journal Prompts For Adults samples prepared by academic experts of our agency. Our assignment writing Und die Studie macht deutlich, wie dringend gehandelt werden muss. »Die Region Aachen liegt aufgrund der Wetterverhältnisse bei einer radioaktiven Freisetzung in Tihange im Hauptbelastungsgebiet«, ergänzt Dr. Renneberg. Der Vergleich von über 3.000 realen Wetteraufzeichnungen der vergangenen Jahrzehnte zeigt: Die radioaktive Wolke wäre in vier Stunden in Aachen. Bei ungünstiger Wetterlage wären die Auswirkungen mit der 20-Kilometer- Sperrzone von Fukushima vergleichbar. Diese Katastrophe würde aber nicht nur die DreiländerRegion Aachen, sondern über NRW hinaus weite Teile des Bundesgebietes, der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs betreffen. Die strahlenbelasteten Partikel befinden sich in der Luft und sinken spontan zu Boden oder werden vom Regen ausgewaschen. »Sind diese Partikel einmal aufgenommen, hat das lebenslange Folgen«, mahnt Prof. Dr. med. Alfred Böcking vom Institut für Pathologie am Krankenhaus Düren. Strahlenkrankheit, Organschäden, Krebs, Tschernobyl Aids und bei Ungeborenen Hemmungsmissbildungen und Totgeburten sind einige davon. Nach einem Super-GAU wird es laut Studie 3.000 zusätzliche Krebskranke geben, von denen 1.000 jährlich sterben.

Zuhause bleiben

Dissertation Report On Change Managements offered and provided by the professionals of the world level. All possible directions and subjects. Meeting deadlines Deshalb rät Alfred Böcking: »Springen Sie im Ernstfall nicht ins Auto und versuchen Sie aus der kontaminierten Umgebung zu fliehen. Verschanzen Sie sich besser sofort Zuhause, schließen Sie die Fenster und öffnen Sie Ihre Lebensmittelkonserven«. Denn eine 15 Zentimeter dicke Betonwand könne bereits 90 Prozent der schädlichen Gammastrahlung abhalten. Mit Atemschutzmasken und der Einnahme von Jodtabletten könne zudem gut vorgesorgt werden. »Bis die radioaktive Wolke weitergezogen ist, vergehen sieben bis acht Tage. Danach werden gegebenenfalls weitere Schritte eingeleitet, beispielsweise eine Evakuierung«, erklärt Böcking die weitere Vorgehensweise im Notfall.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Aachener Region von einem radioaktiven Niederschlag betroffen wäre, der in Tschernobyl zur Umsiedelung führte, liegt bei zehn Prozent. Städteregionsrat Etschenberg: »Nach Meinung von Experten kann es in Tihange 2 zu einem schweren Unfall kommen, gegen den uns kein Katastrophenschutz dieser Welt schützen kann – der einzige sinnvolle Schutz wäre die Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3!«

Medienhaus Weiss tritt Klage bei

Als erstes Unternehmen ist die Weiss-Druck GmbH & Co. KG der Klage der Städteregion Aachen beigetreten und führt folgende Gründe auf:

Wir sehen im Atomkraftwerk Tihange i. B. beim Reaktor 2 aufgrund der Sicherheitslücken im Störfall eine starke Gefährdung der Weiss-Gruppe.

Als seit 1875 inhabergeführte Unternehmensgruppe in der 4. Generation wollen wir auch in Zukunft erfolgreich am Markt tätig sein

Wir nehmen unsere soziale Verantwortung gegenüber den ca. 1.000 MitarbeiterInnen am Standort Monschau sehr ernst.

Ein Störfall hat direkte Auswirkung (Standort Monschau ist Dienstleister in vielen Bereichen) auf unsere Tochter- und Schwesterunternehmen an entfernten Standorten in NRW, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen.

Schäden und Folgeschäden aus einem Störfall sind versicherungsmässig nicht abgedeckt.

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Kommentar von Stephanie Nabinger MdL a.D.
Es ist auch das Land Rheinland-Pfalz was hier Klagt. Wo ist die CDU geführte Bundesregierung die in 2010 die Laufzeitverlängerung beschlossen hat ? Nicht vorhanden bei diesem Thema. Sie hat ja auch dieses Jahr einen Antrag zu Schließung der Reaktoren in Cattenom Abgelehnt. Will jetzt die Atomlobby noch Steuergeschenke machen. Typisch :CDU Atomlobby !!!
Kommentar von Jozef Cremers
Was für eine Überschrift?!?!, Fukushima hat ja gezeigt das aus dem "KANN" ein definitives "WIRD" werden wird.....

Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

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