Zeit für Veränderung oder ein einfaches »Weiter so«?

Silvia Mertens will Bürgermeisterin von Monschau werden

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Romeo And Juliet Essays - Stop receiving unsatisfactory marks with these custom dissertation recommendations Quick and trustworthy services from Es brauche neue Formate, um gerade junge Menschen einzubinden. »Ein Bürgerrat etwa, der sich immer wieder neu bildet und mit Engagement Zukunft gestaltet - das würde den inneren Zirkel aufbrechen, der seit Jahren das Schicksal unserer Stadt bestimmt.«

Silvia Mertens bezeichnet sich als vollständigen Gegenentwurf zur Amtsinhaberin. »Ich will mich nicht streiten, sondern mit den Nachbarkommunen die Region voranbringen«, unterstreicht sie. Man solle immer zuerst schauen, ob man nicht gemeinsam zielführender Strukturen entwickeln könne. »Wir sehen doch beim Wasserverband oder der Schule, wie gut es gemeinsam geht. Aber scheinbar muss es immer erst alleine nicht mehr möglich sein, bis eine Zusammenarbeit entsteht«, moniert Mertens. Sie wolle gemeinsame Gremien einrichten, die interkommunal Lösungen etwa für den ÖPNV oder kulturelle Angebote entwickle. »Wir und unsere Gäste machen im Alltag ja auch nicht an kommunalen Grenzen halt«, so Mertens.

Gebietsmanager für Standort Eifel

Das Prinzip »höher, schneller, weiter« habe ausgedient. »Unsere Dörfer und Gewerbegebiete müssen nicht immer größer werden und unsere Straßen immer breiter. Wir alle leben gerne hier, weil wir genau das lieben, was unsere Region zu bieten hat und das gilt es zu bewahren und gleichzeitig zukunftsfit zu machen.« Mertens möchte auch in einem Gewerbegebiet die Aufenthaltsqualität stärken - etwa durch freie Grünflächen statt dem Aneinanderreihen von Hallen. Wenn ein Unternehmen in die Nachbarkommune ziehe, dann sei es nicht verloren, sondern stärke den Wirtschaftsstandort Eifel. Dafür brauche es einen gemeinsamen »Gebietsmanager«.

Mertens: »Die Ruhe, die Natur, der Zusammenhalt, das Arbeitsumfeld, die attraktiven Arbeitgeber - deswegen zieht es Menschen in die Eifel. Nur wir, die bereits hier leben, scheinen das oft zu vergessen.« Die Altstadt etwa sei nicht nur den Touristen vorbehalten. »Die touristische Infrastruktur, die immer mehr Gäste anlockt, nutzt auch den Einheimischen«, unterstreicht sie.

Und ein Versprechen gibt Silvia Mertens ab: »Wenn ich Bürgermeisterin bin, dann werde ich in Wahlkampfzeiten nicht einfach aktuelle Themen abarbeiten, um Präsenz zu zeigen, sondern dem Bürger verdeutlichen, was ich in Zukunft bewegen will.«

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