

Mit diesem Vorschlag wollen wir Sie tief in die Eifel entführen, in die 19. Etappe des EifelBahnSteigs von St. Thomas nach Kyllburg. Start und Ziel sind historisch eng verflochten: Das einsame Kloster Sankt Thomas wurde vom Ritter Rudolf von Malberg massiv bedroht; deshalb ließ der Trierer Erzbischof die Kyllburg zum Schutz des Klosters und als Bollwerk gegen den Malberger erbauen.
Ehe wir dieses Ziel ansteuern, schlagen wir einen weiten Bogen westlich der Eifelbahn. Wie schon die 18. Etappe bezieht auch diese ihren besonderen Reiz von wechselnden Uferwegen. Wir starten in Sankt Thomas an Teichen und wandern längere Zeit den Heilbach aufwärts. Durchgehend erhalten wir schöne Blicke auf den Bach und seine Wiesen- und Waldlandschaft; die Szenerie wird nach dem Ende des Naturerlebnispfads noch romantischer, wenn sich der Weg zu einem Pfad verengt und wir nun unmittelbar am Bach, später etwas oberhalb davon aufwärts steigen.
An einer Kreuzung führt ein Wiesenweg steil nach oben, wir queren die K 82 und gelangen bald in ein ehemaliges Abraumgebiet, das sich die Natur wieder einverleibt hat: üppiger Baumbewuchs, vor allem kleine Birken, dazu viel Ginster, mächtige Steinblöcke.
Wenn wir den Neidenbach erreicht haben, geht es ca. 3,5 km durch dessen Tal abwärts. Auch hier bleiben wir im Wald, erhalten aber immer wieder schöne Blicke auf den mäandernden Bach und seine Wiesenlandschaft. Über ein Brücklein queren wir den Bach und wandern, vorbei an Fischteichen, durch eine Wiesenlandschaft bis vor Malbergweich, das wir in großem Bogen umrunden.
Dahinter erwartet uns der Talbachsgraben: ein tief eingeschnittenes Bachbett mit auffälligen Felsformationen, dazwischen umgestürzte Bäume, die auch quer über den Bach liegen.
Man meint eine urwaldartige Landschaft zu erleben. Durch diese Szenerie kommen wir hinunter zur Kyll. Hier begrüßen uns herrliche Auenlandschaften, an denen wir uns bis Kyllburg erfreuen können.
































