Wandertipp des Monats

Die Eifel ist ein beliebtes Wanderland. Wie vielfältig, abwechslungsreich man zu jeder Jahreszeit auf Schusters Rappen unterwegs sein kann, zeigen WochenSpiegel und „NATUR AKTIV ERLEBEN“ Ihnen mit dem „Wandertipp des Monats“…

Über die rauen Höhen zwischen Olef und Oleftalsperre

Wandertipp des Monats. Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt unsere Runde: Vom Parkplatz am Hellenthaler Wildgehege kommen wir schnell in das Tal des Hellesbachs, das wir durch Wald längere Zeit in Richtung Olef abwärts wandern. Weiter geht es parallel zur Olef bei Schleiden mit einer besonders schönen Passage durch Hemlocktannen, später aufwärts und nördlich bei Bronsfeld ins Offene. Bei freier Sicht ins Dieffenbachtal steuern wir durch eine Streuobstwiese und ein kleines Biotop eine wunderschön gelegene Bank an. Kleine Rast Und wenn der Novembertag vielleicht nicht ganz so abweisend kalt ist, lässt sich vielleicht dort eine kleine Rast einbauen. Schließlich steigen wir kurz vor Harperscheid aufwärts, queren die L 159 und erhalten jenseits der Höhe ein neues Panorama: Weit erstrecken sich vor uns die Wälder um die Oleftalsperre, auf die wir nun zugehen. Erst genießen wir noch die Rundumsicht, dann tauchen wir in den Wald ein, stoßen auf den Seerundweg und nehmen gleich darauf als Abstecher einen winzigen Pfad, der uns zu einer schmalen Landzunge hinunter bringt: in der warmen Jahreszeit ein wunderschöner Picknick-Platz. Anschließend noch wenige Meter auf dem Talsperren-Rundweg, dann beginnt ein längerer Aufstieg. Traumblick Wenn wir den Wald hinter uns haben, erhalten wir noch einmal einen Traumblick auf den See und unsere Halbinsel. Auch auf dem Weiterweg lohnt es sich, hin und wieder in das weite Land zurückzuschauen. Oben angelangt, eröffnet sich noch einmal ein neues Blickfeld nach Südosten, ehe wir wieder den Parkplatz erreichen. Charakteristisch für diese Runde sind die stillen Wege und die zahlreichen wechselnden Blicke. Liebevoll platzierte Bänke erhöhen bei passender Witterung den Genuss. Für den Fall, dass die 17 km dieser Runde für einen kurzen Spätherbsttag etwas lang erscheinen, sind in der GPS-Datei zwei Abkürzungen angegeben. Details zur November-Wanderung Es handelt sich um eine GPS-geführte Rundwanderung (also bitte beachten: Es gibt keine Beschilderung). Sie ist 17 km lang (verkürzte Variante: 12,5 bzw. 14,1 km), und es müssen ca. 420 Höhenmeter überwunden werden. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Alle Informationen zur Tour (GPS-Datei, Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs und dessen Darstellung mit Google-Maps, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=108 Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt…

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Vier Maare, ein Märchen und das Tal des Diefenbachs

Wandertipp des Monats. Dieser Wandervorschlag führt mitten hinein in die Wunderwelt der Maare. Wir kommen zu so bekannten Plätzen wie dem Pulvermaar oder dem Strohner Märchen, aber das Sprinker Trockenmaar und das renaturierte Trautzberger Maar dürften die wenigsten kennen, und auch das Immerather Maar liegt eher abseits der besuchten Routen. Weitere Höhepunkte neben diesen so unterschiedlichen Maaren sind das idyllische Diefenbachtal und seine nicht weniger reizvollen Seitentäler. Die Wanderung könnte zwar an verschiedenen Punkten begonnen werden, aber der Start am Immerather Maar macht den Anfang und den Schluss dieser Strecke zu einem besonderen Erlebnis. Wir umrunden zunächst das einsame Immerather Maar und wandern dann südwärts durch die Auenlandschaft des Nierbachs. Bald nachdem wir ins Diefenbachtal gewechselt sind, können wir die Abkürzung wählen, die die lange Runde zu einer Halbtagestour macht. Wer sich jedoch für die gesamte Strecke entschieden hat, erlebt die liebliche Auenlandschaft des Diefen- und später Alfbachs bis zur Oberscheidweiler Mühle, die – etwa auf halber Strecke - eine ideale Einkehrmöglichkeit bietet. Von dort geht es über lauschige Seitentäler des Diefenbachs weiter nach Norden: zunächst vorbei an der Sprinker Mühle zum verlandeten Sprinker Maar, das in seiner einsamen Lage zu einer ausgiebigen Rast einlädt. Nur die kreisrunde Form und der wie ein Amphitheater geformte Krater erinnern daran, wo wir uns befinden. Wenn man an einem sonnigen Tag auf dem Rund rastet und zu den bewaldeten, friedlichen Hängen hochblickt, kann man sich kaum vorstellen, mitten in einem Vulkankrater zu sitzen, der ja jederzeit neuerlich ausbrechen könnte. Weiter geht es vorbei am Abbaugebiet Wartgesberg und dem renaturierten Trautzberger Maar zum Strohner Märchen und Pulvermaar, das wir halb umrunden. Anschließend wenden wir uns nach Südosten und kommen zurück zum Immerather Maar. Details zur Tour Die Rundtour ist 23 km lang (verkürzte Variante: 15 km), und es müssen 410 Höhenmeter überwunden werden, wobei die Aufstiege zu den Kratern recht anstrengend sind. Einkehrmöglichkeiten am Pulvermaar und in der Oberscheidweiler Mühle (Öffnungszeiten vorher erfragen). Alle Informationen zur Tour (Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de  unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=67 Dieser Wandervorschlag führt mitten hinein in die Wunderwelt der Maare. Wir kommen zu so bekannten Plätzen wie dem Pulvermaar oder dem Strohner Märchen, aber das Sprinker Trockenmaar und das renaturierte Trautzberger Maar dürften die wenigsten…

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