Wandertipp des Monats

Die Eifel ist ein beliebtes Wanderland. Wie vielfältig, abwechslungsreich man zu jeder Jahreszeit auf Schusters Rappen unterwegs sein kann, zeigen WochenSpiegel und „NATUR AKTIV ERLEBEN“ Ihnen mit dem „Wandertipp des Monats“…

Zur Erpeler Ley: Bachtäler und Rhein-Panoramena

Wandertipp des Monats. Die Erpeler Ley ist wegen ihrer herrlichen Lage der berühmteste Punkt auf unserer Runde, aber es gibt auch zahlreiche andere Fernblicke ins Rheintal und Siebengebirge. Eine weitere Besonderheit sind die Pfade entlang der oft tief eingeschnittenen Bäche, von denen der Kasbach, auch wegen der parallel laufenden Bahnlinie, wohl der bekannteste ist. Und wer sich im Frühjahr zu der vorgeschlagenen Runde entschließt, bekommt zu den ganzjährig vorhandenen Aussichtspunkten auch noch knallgelbe Rapsfelder als zusätzlichen Blickfang geboten. Vom Parkplatz oberhalb von Rheinbreitbach wandern wir auf romantischem Pfad durch das Grenzbachtal Honnefer Graben und schließlich steil auf den Leyberg, um dort das erste Rheinpanorama zu genießen: Herrlicher Blick auf den Drachenfels und nach Osten ins Siebengebirge. Weiter geht es vorbei am Bildstock »Auge Gottes« zum Birkig und hinunter ins Kasbachtal, das wir parallel zur alten Kasbachbahn bis zum Ort Kasbach durchwandern, ehe uns ein längerer Aufstieg auf die Erpeler Ley bringt. Traumblicke rheinauf- und abwärts, auf die Burg Olbrück und weit in die Eifel hinein gibt es hier - und auch eine – nach 14,3 Kilometern passend gelegen – gute Einkehrmöglichkeit. Das romantische Tal des Hähnerbachs Auch der – wegen einiger Anstiege recht fordernde - Weiterweg bietet schöne Aussichtspunkte: Von der Höhe um den Ort Orsberg und einem besonders idyllischen Platz kurz dahinter schöne Sicht auf die andere Rheinseite mit der Apollinariskirche von Remagen. Und schließlich bietet der Stuxberg oberhalb von Unkel den letzten Rheinblick dieser Tour. Danach wenden wir uns vom Rhein weg, wandern das romantische Tal des Hähnerbachs aufwärts und wechseln dann in das Waldgebiet bei Rheinbreitbach. Ein Zufluss des Breitbachs bringt uns zurück zum Parkplatz. Die Tour umfasst 23.9 km und 680 Hm. Es gibt kaum längere, strapaziöse Anstiege, aber das häufige Auf und Ab erfordert einiges an Ausdauer. In den Bachtälern kann es nach Regenfällen schlammig und daher mühsam zu gehen sein. Nach etwas mehr als der halben Strecke gibt es auf der Erpeler Ley eine Einkehrmöglichkeit. Details zur Tour Alle Infos zur Tour (Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie  unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=104 Die Erpeler Ley ist wegen ihrer herrlichen Lage der berühmteste Punkt auf unserer Runde, aber es gibt auch zahlreiche andere Fernblicke ins Rheintal und Siebengebirge. Eine weitere Besonderheit sind die Pfade entlang der oft tief eingeschnittenen…

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Narzissenpracht an Olef, Jansbach und Holzwarche

Wandertipp des Monats. Schon haben sich die ersten Küchenschellen gezeigt, da dauert es nicht mehr lang, bis auch die Narzissen blühen. Wir stellen Ihnen heute eine Tour im deutsch-belgischen Grenzgebiet vor, in der die Narzissen die Hauptrolle spielen; der aufmerksame Wanderer wird daneben allerdings auch Schneeglöckchen, Krokusse, Seidelbast und viel Huflattich entdecken, bunte Schmetterlinge als Zugabe. Die Wegführung ist darauf ausgerichtet, einsame Passagen mit den stark frequentierten Narzissen-Abschnitten abwechseln zu lassen. Schon der recht lange Streckenabschnitt von Hollerath ins Oleftal führt durch eine reizvolle Szenerie, ehe man noch die erste Narzisse zu Gesicht bekommen hat. Aber den besonderen Reiz macht in dieser Jahreszeit die Pracht der gelben Narzissen aus. Gleich an drei Bächen können wir diese Schönheiten in Hülle und Fülle bestaunen. Die Szenerie wechselt ständig, die Uferwege an Olef, Jansbach und Holzwarche sind liebevoll geführt, und dass man obendrein von zahlreichen Seitenbächen umrauscht und „berieselt“ wird, macht diese Tour zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Zunächst geht es von Hollerath in Auf und Ab, vorbei an der Quelle des Platißbachs, ins Oleftal. Längere Zeit wandern wir nun talaufwärts und genießen den mäandernden Bach und die Narzissenblüte. Solche Blicke bleiben auch im Folgenden erhalten, wenn wir die Olef überqueren, auf belgischem Gebiet über Wiesen zum Jansbach wechseln und an dessen Ufer längere Zeit entlangwandern. Nach einer weniger attraktiven Passage erreichen wir die Holzwarche, die ein weiteres Narzissen-Erlebnis bietet. Schließlich geht es aufwärts durch Wald bis zum Parkplatz Weißer Stein bei Udenbreth. Zum Schluss noch ein besonderer Anreiz, diese Tour gerade im Frühjahr zu gehen: Außerhalb der Narzissenzeit, also fast das gesamte Jahr hindurch, ist eine der schönsten Passagen, ein herrlicher Graspfad zwischen Olef und Jansbach, gesperrt und muss umgangen werden. Details zur Tour Die Strecke beträgt 21,3 km (355 Hm). Da es sich um eine Streckenwanderung handelt, muss auch die Rückfahrt organisiert werden. Die Tour lässt sich allerdings auch in eine 15 km lange Rundtour aufteilen. Bei beiden Varianten gibt es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Die Narzissen blühen in der Regel zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Touristinformation Hellenthal informiert unter 02482/85115 über die aktuelle Situation. Alle Infos zur Tour (Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie  unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=97 Schon haben sich die ersten Küchenschellen gezeigt, da dauert es nicht mehr lang, bis auch die Narzissen blühen. Wir stellen Ihnen heute eine Tour im deutsch-belgischen Grenzgebiet vor, in der die Narzissen die Hauptrolle spielen; der aufmerksame…

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